Massvoll geniessen statt kopflos trinken.

Gemeinsam für eine verantwortungsvolle Trinkkultur

Genussbeiz.ch ist eine Auszeichnung für Bündner Gastronomie- und Hotelleriebetriebe, die die Herausforderung Alkohol und Stress am Arbeitsplatz professionell angehen. Dabei steht die Nulltoleranz während der Arbeitszeit und der massvolle Genuss in der Freizeit im Vordergrund.

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verantwortungsvolle Trinkkultur

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Hotel Klarer

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Hotel Klarer

Dieses familiengeführte Hotel begrüßt Sie in einem 500 Jahre alten Haus im Engadiner Stil, in einer zentralen Lage in Zuoz und nur 300 m vom Bahnhof entfernt. Im Restaurant genießen Sie regionale Spezialitäten, Gebäck und Konditorwaren.

Via Maistra 24
7524 Zuoz
+41 81 851 34 34

Impuls sich beteiligen

Gesund bleiben

Impuls sich beteiligen

Mitarbeitende, Kolleginnen und Kollegen sowie Vorgesetzte schätzen es, ihre Erfahrung einbringen zu können, und teilen ihr Know-how in aller Regel gern. Ein reger Austausch und eine offene Kommunikation fördern das Gemeinschaftsgefühl und die Identifizierung mit dem Job. Das bedeutet nicht, dass alle bei allem mitentscheiden sollen.

Menschen sind soziale Wesen. Die meisten brauchen ein Mindestmass an Gemeinschaft, sowohl im Privatleben wie auch bei der Arbeit. Im Betrieb ist das Team für viele eine wichtige Gemeinschaft. Das Gefühl, sich im Team einbringen zu können und respektiert zu werden, stärkt die psychische Gesundheit. Auch andere vom Team – zum Beispiel in Form einer Meinung – beteiligen zu lassen, wenn man in einer Situation oder bei einer Aufgabe feststeckt, ist ein Zeichen von Wertschätzung für die Kolleginnen und Kollegen.

Im beruflichen Alltag gibt es immer mal wieder Gelegenheit, Ideen, Meinungen, Interessen, Ängste und Hoffnungen vorzubringen, zum Beispiel bei Teamsitzungen oder auch im persönlichen Gespräch mit Vorgesetzten. Es kann helfen, wenn Sie nicht nur ein Problem (negativ) präsentieren, sondern auch gleich erste konkrete und realistische Lösungsvorschläge mitliefern (positiv). Damit signalisieren Sie, dass Sie sich nicht einfach beschweren wollen, sondern an einer Lösung interessiert sind. Sofern Sie noch keine Lösungsideen haben, sprechen Sie das Thema trotzdem an und teilen Sie mit, dass eine gemeinsame Lösungsfindung für Sie wünschenswert wäre.

Vielleicht sind Sie auch ausserhalb der Arbeit Teil einer Gemeinschaft und betätigen sich in einem ganz anderen Feld als beruflich. Das ist eine gute Ergänzung und ein zweites Standbein für das Wohlbefinden. Jede Form von Beteiligung – z.B. im Verein, bei der Freiwilligenarbeit, in der Nachbarschaft – ermöglicht es, sich auszutauschen, andere Personen zu unterstützen und selber getragen zu werden. Das wirkt sich positiv auf die psychische Gesundheit aus.

Reflexionsfragen

  • Welche Möglichkeiten habe ich, Ideen, Interessen etc. im Berufsalltag einzubringen?

  • Wann habe ich das letzte Mal den Austausch gesucht oder mich in anderer Form beteiligt?

  • Möchte ich mich öfters beteiligen? Wenn ja, wo (im Team, bei betrieblichen Aktivitäten, ausserberuflich etc.)?

  • Wer könnte mich in diesem Vorhaben unterstützen?

Tipps

  • Der Wunsch nach Zugehörigkeit zu einer Gemeinschaft ist nicht bei allen Menschen gleich gross. Vielleicht sind Sie eher introvertiert; eine Eigenheit, die in unserer Gesellschaft zurzeit gerade nicht so hoch im Kurs ist. Zu Unrecht. Achten Sie in dem Fall besonders darauf, dass Sie sich nicht selbst zu sehr aus dem Spiel nehmen oder gar ausgrenzen.

  • Auch Smalltalk in der Kaffeepause ist eine Form von Beteiligung. Schätzen Sie auch kleine Begegnungen; sie können den Boden bereiten für einen tieferen Austausch.

  • Teilen Sie Ihr Wissen, doch Vorsicht mit Ratschlägen. Wer sie nicht explizit erbittet, will sie vermutlich auch nicht hören. Formulierungen wie „Du könntest .... oder ... ausprobieren“, „Wie wäre es, wenn du...“, „Ich habe gute Erfahrungen mit.... gemacht“ kommen da besser an.