Massvoll geniessen statt kopflos trinken.

Gesund bleiben

Impuls Erholung

Im hektischen Berufsalltag ist es unerlässlich, mit den eigenen Kräften und Ressourcen haushälterisch umzugehen. Es gilt dafür zu sorgen, dass sich der Energiespeicher regelmässig füllen kann. Dabei ist aktive Erholung klar wirksamer als passives Ausruhen.

Es spricht nichts dagegen, sich kurzfristig so richtig reinzuknien, wenn ein Termin naht. Doch wer auf Dauer gesund und leistungsfähig bleiben will, sollte sich Erholung regelmässig in den Alltag holen – während der Arbeitszeit, davor, danach und am Wochenende. Denn der Erholungseffekt von Ferien ist meist sehr schnell wieder verflogen.

Mit den digitalen Medien sind wir praktisch ständig verfügbar. Auch zeitlich flexibles Arbeiten trägt dazu bei, dass die Grenzen zwischen Arbeits- und Privatleben sich verwischen, wenn man nicht aktiv dagegenhält. Es ist erwiesenermassen ein erheblicher Stressfaktor, wenn man in der Freizeit arbeiten muss, um den Anforderungen zu genügen. Deshalb ist es sinnvoll, eine klare Grenze zwischen den zwei Lebensbereichen zu ziehen und Themen wie Erreichbarkeit und Offline-Zeiten mit der vorgesetzten Person zu besprechen.

Bei gleicher Gesamtdauer sind mehrere kurze Auszeiten übrigens erholsamer als wenige lange Pausen. Es gilt somit der Grundsatz: Kürzer, dafür öfter. Ein weiterer Grundsatz lautet: Aktiv statt passiv. Bewegung, einem Hobby nachgehen, etwas Neues lernen, sich mit Freunden treffen sind wirksamer als sich auf der Couch auszuruhen, auch wenn das in hektischen Zeiten verständlicherweise der erste Impuls ist.

 

Reflexionsfragen:

  • Wann habe ich mich zum letzten Mal bewusst erholt oder mir bei der Arbeit eine kleine Pause gegönnt?

  • Wann fühle ich mich generell so richtig erholt? Neige ich eher zu aktiver oder zu passiver Erholung?

  • Wie kann ich im beruflichen Alltag mehr Pausen oder Erholungszeiten einbauen?

  • Was hindert mich gegebenenfalls daran, mich zu erholen? Wie lassen sich diese Hindernisse umgehen?

 

Impuls Erholung